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Ziel

Ziel dieser Ausbildung ist sich unbefangen dem Thema Sexualität zu stellen. Ärzte aller Fachrichtungen, auch in Ausbildung, sollen durch kontinuierlich reflektierte Erfahrung fundierte Kenntnisse und spezielle Fertigkeiten vermittelt werden, die sie befähigen, innerhalb ihres Arbeitsgebietes Patienten mit sexuellen Problemen fachgebunden zu beraten und zuzuweisen (Basismodul) oder zu behandeln (Curriculum) und dadurch ihre ärztliche Kompetenz zu erweitern.

Nach Absolvierung des Curriculums ist man zur eigenständigen sexualmedizinischen Diagnostik und mit dem fächerübergreifenden Therapiekonzept der Sexualmedizin - der syndyastischen Sexualtherapie, die keine Psychotherapie darstellt - zur Therapie sexueller Störungen qualifiziert.

 

Abschluss

Die Absolventen des Curriculums schließen mit einem "Zertifikat Basismodul Sexualmedizin" und  einem "Diplom Curriculum Sexualmedizin" der Österreichischen Akademie für Sexualmedizin ab.

 

Nach Einreichung dieses Zertifikates oder Diploms bei der Österreichischen Akademie der Ärzte wird um Verleihung des ÖÄK-Zertifikats Basismodul Sexualmedizin oder ÖÄK-Diploms Sexualmedizin mittels Antragsformular angesucht.

 

Ansuchen um Verleihung des ÖÄK-Zertifikates oder Diploms sind mittels Antragsformular an die Österreichische Akademie der Ärzte GmbH, Walcherstraße 11/23, 1020 Wien,
Fax: 01/512 63 83-30109 bzw. per mail an diplome@arztakademie.at zu richten.

 

Entwicklung

Der Vorstand der Österreichischen Ärztekammer hat am 6. April 2011 beschlossen, Sexualmedizin in den Weiterbildungsbildungskatalog der Österreichischen Ärztekammer aufzunehmen.

Das ÖÄK-Zertifikat Basismodul Sexualmedizin und das ÖÄK-Diplom Sexualmedizin sind seit damals fixe Bestandteile des Weiterbildungsangebots der Österreichischen Ärztekammer.

 

Dr. med. Marianne Greil-Soyka, Mitbegründerin der Österreichischen Akademie für Sexualmedizin und deren 1. Vorsitzende von 1. 06. 2009 - 08. 02. 2015, Leiterin des Referats für Sexualmedizin der Salzburger Ärztekammer (http://www.aeksbg.at/sexualmedizin) und Diplomverantwortliche für das Diplom Sexualmedizin (https://www.arztakademie.at/oeaeknbspdiplome-zertifikate-cpds/oeaek-spezialdiplome/sexualmedizin/) hat gemeinsam mit Prof. Dr. med. Kurt Loewit, Nestor der Österreichischen Sexualmedizin, jetziges Ehrenmitglied und früheres Vorstandsmitglied der OEASM (von 1. 06. 2009 -  08. 02. 2015) und ebenfalls Mitbegründer der OEASM diese Initiative, deren Ausformulierung und Implementierung gestartet, entwickelt und vorangetrieben.

 

Dr. Karl Forstner, Präsident der Salzburger Ärztekammer hat diese Initiative ebenfalls von Anfang an unterstützt.

 

Bis Jänner 2017 fanden 7 Basismodule und 3 Diplomkurse / Curricula, zahlreiche Supervisionswochenenden und Diplomprüfungen statt. In diesem Zusammenhang soll auch der 2012 unter der organisatorischen Leitung von Dr. phil. Ulrike Pfuner mit Dr. med. Marianne Greil-Soyka als Kongresspräsidentin in Kooperation mit der DGSMTW erwähnt werden.

 

Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die OEASM ist die seit 2013 bestehende Partnerschaft mit dem KINSEY-INSTITUT, die durch die Bemühungen von Bill Seabloom, eines Beirates der OEASM und Dr. Marianne Greil-Soyka initiert wurde. Seither wird in Kooperation mit dem Kinsey-Institut und Bill Seabloom eine sexuologische Bibliothek der OEASM aufgebaut.

 

Das VIII. Basismodul zur Erlangung des ÖÄK-Zertifikates Sexualmedizin wird im Jänner 2017 und das IV. Curriculum zur Erlangung des ÖÄK-Diploms Sexualmedizin wird im Mai 2017 starten.